Die Experten
in Bingen für
Hals-Nasen-Ohren
Heilkunde
Die HNO Praxis Jacob und Pautler in Bingen ist eine Gemeinschaftspraxis für Hals‑Nasen‑Ohren‑Heilkunde. Sie befindet sich in der Kapuzinerstraße 19, 55411 Bingen am Rhein, und wird von Dr. Werner Jacob und Martin Pautler geführt. Die Praxis bietet das komplette Spektrum der HNO‑Diagnostik und -Therapie an und legt großen Wert auf moderne Technik, individuelle Betreuung und ausreichend Zeit für ihre Patient:innen.


Umfassende Diagnostik
Moderne Technologien für präzise Diagnosen und Behandlungen.

Individuelle Therapie
Maßgeschneiderte Lösungen für jedes Ohr, Nase und Hals Problem.

Erfahrenes Personal
Kompetente Spezialisten mit langjähriger Erfahrung im Bereich HNO.
Volkskrankheit Allergie
Allergien nicht auf die leichte Schulter nehmen
Volkskrankheit Allergie
Viele Menschen können davon ein Lied singen. Wer selber nicht unter Heuschnupfen oder allergischen Asthma leidet, kennt doch zumeist Menschen in seiner Umgebung, die betroffen sind.
Anhand wissenschaftlicher Studien läßt sich die Zunahme an allergischen Erkrankungen belegen. Unter Heuschnupfen leiden derzeit ca 12 Millionen Bundesbürger (15%) und unter allergischen Asthma bronchiale 4 Millionen (5 %). Allergische Symptome treten im Laufe des Lebens bei 30 – 40 % aller Menschen in Deutschland auf.
Die Gründe, die zu der starken Zunahme allergischer Erkrankungen führen, werden zur Zeit noch intensiv erforscht. Allergische Erkrankungen sind Erkrankungen des Immunsystems. Eine wichtige Rolle bei einer allergischen Reaktion spielen die Antikörper der Klasse IgE, die das Immunsystem auch für die Abwehr von Parasiten, z.B. Würmern, einsetzt. Da die verbesserten hygienischen Bedingungen heutzutage im Vergleich zu früher zu einer Abnahme von parasitären Erkrankungen geführt haben, wurde die These aufgestellt, daß dieser Teil unseres Immunsystems "unterfordert" ist. Auch verschiedenste Substanzen, mit denen wir früher nicht in Kontakt kamen, halten verstärkt Einzug in unseren Alltag. Man denke nur an neue Nahrungsmittelzusatzstoffe, Textilfarbstoffe und Medikamente, um nur einige zu nennen. Umwelteinflüsse dürften ebenfalls bei der Zunahme allergischer Erkrankungen eine Rolle spielen. Auch wenn der Stellenwert verschiedener Schadstoffbelastungen bei der Entstehung von Allergien noch nicht endgültig geklärt ist, so konnte doch nachgewiesen werden, daß z.B. Dieselrußpartikel, FCKW und Schwebstäube die Entstehung von Allergien fördern.
Allergien nicht auf die leichte Schulter nehmen
Häufig äußern sich die ersten Anzeichen einer Allergie in Form eines Heuschnupfens, der zwar lästig ist, aber bei Pollenallergien z.B. nur zur Zeit des Pollenfluges der jeweiligen Pflanze auftritt. Eine Allergie gegen eingeatmete Allergene (z.B. Pollen, Hausstaubmilben oder Schimmelpilze) birgt immer auch die Gefahr des sogenannten"Etagenwechsels". Damit ist gemeint, daß sich die Symptome von den oberen Atmungsorganen (Nase/Augen/Rachen) im Laufe der Zeit auf die unteren Atmungsorgane (Bronchien und Lunge) verlagern können. Die Folge ist allergisches Asthma bronchiale, das bei zirka 40% der unbehandelten Pollenallergiker innerhalb von 8 Jahren auftritt! Ernste gesundheitlich Schäden und Berufsunfähigkeit können die Folge sein. Deshalb empfehlen wir jedem Patuenten mit einem Heuschnupfen eine Untersuchung bei einem Lungenfacharzt.
Therapie von Allergien
Der Erfolg einer jeden Behandlung setzt zunächst eine genaue Diagnostik voraus. Nach Erhebung der Vorgeschichte (Wann treten allergisch Symptome auf und wie lange? Welche organe sind betroffen? Häufung von Allergien in der Familie usw.) und genauen Untersuchung und Endoskopie der betroffenen Schleimhäute werden spezielle Tests (Haut-Pricktest, Blutuntersuchung, ggf. Provokationstest) durchgeführt, bei der die auslösenden Allergene in den meisten Fällen eindeutig identifiziert werden können.
Bei akuter Symptomatik sollen zunächst symptomatische Medikamente die Beschwerden lindern (Antihistaminika und anitallergische Nasensprays und Augentropfen). Dadurch ensteht eine Linderung der Beschwerden, die Ursache der Allergie werden hierdurch aber nicht bekämpft. Wenn das auslösende Allergen bekannt ist (z.B. Katzenhaare), sollte dies gemieden werden. Ggf. ist eine Sanierung der Wohnräume bei Hausstaubmilbenallergie erforderlich. Bei einer Pollenallergie ist das aber meist nicht möglich, d.h. man ist dem Allergen mitunter in hoher Konzentration ausgesetzt.
Die sogenannte spezifische Immuntherapie (Allergieimpfung, früher De- oder Hyposensibilisierung genannt) kann eine Allergie wirksam bekämpfen und den Etagenwechsel verhindern. Dies ist mittlerweile durch viele wissenschaftlichen Studien belegt worden.
In welcher Form und welches Allergen behandelt wird, entscheiden wir gemeinsam mit Ihnen, um Ihnen die bestmögliche, individuell abgestimmte Therapie zukommen zu lassen. Neben eine klassischen Therapie mit Spritzen kann ein spezifische Immuntherapie auch in Tablettenform (Gräsertablette) oder Tropfen durchgeführt werden.
Ein weiteres Problem von Patienten mit Allergien stellt oft die starke Schwellung der Nasenschleimhäute dar, die zu einer verstopften Nase führt und mitunter zu einer unkontrollierten Nutzung von abschwellenden Nasensprays. Die Folge kann eine Schädigung der Nasenschleimhaut sein. In diesen Fällen können wir unseren Patienten wirksam helfen, in dem wir eine opersative Reduktion der Nasenschleimhäute, v.a. an den Nasenmuscheln mit dem Laser oder der Celon-Methode vornehmen. Dies kann in örtlicher Betäubung oder in einer Kurznarkose geschehen. Sollte eine Verbiegung der nasenscheidewand oger eine chronische Entzündung der Nasennebenhöhjlen vorliegen, son kann dies gleichzeitig mitbehandelt werden (Siehe operative Therapien).

Alternative Behandlungsmethoden
Hierunter versteht man verschiedene Behandlungsmethoden außerhalb der sogenannten Schulmedizin aus den Bereichen Naturheilverfahren, Homöopathie, Erfahrungsheilkunde etc. Ansatz ist oft die Aktivierung von Selbstheilungskräften bzw. ein mehr ganzheitlicher Ansatz.
Bei Infektanfälligkeit, Erschöpfungszuständen und ergänzend bei schweren Erkrankungen wird in unserer Praxis oft eine spezielle Infusionstherapie eingesetzt (der sog. Myer´s Cocktail), bei der dem Körper unter Umgehung des Verdauungssystemes hochdosiert Vitamine und Mineralstoffe zugefügt werden. Die Magnetfeldtherapie aktiviert den Zellstoffwechsel mit verbesserter Nährstoff- und Sauerstoffversorgung.
Die Eigenbluttherapie zielt darauf ab, eine Umstimmungsreaktion in Gang zu setzen und dadurch das Immunsystem zu stärken.
Bei der sogenannten Sauerstoffmehrschritttherapie nach Prof.Ardenne wird der Blutfluss in den kleinsten Gefäßen durch Gabe von Vitalstoffen, Inhalation von ionisiertem Sauerstoff sowie durch Bewegung verbessert.
Bei der Homöopathie wird ein Arzneimittel so ausgewählt, dass es an Gesunden ähnliche Symptome hervorrufen kann, an denen der Kranke leidet. Die Mittel werden meist verändert – bei der sogenannten Potenzierung.
Durchblutungsfördernde Infusionen, z.B. bei Hörsturz und Tinnitus, werden häufig mit dem Wirkstoff der Ginkgo-Pflanze durchgeführt.
Therapien
Wunschleistungen
- Infusionen zur Durchblutungsförderung
- Infusionen bei Infektanfälligkeit (nach Myers)
- Sauerstoffmehrschritttherapie nach Ardenne
- Magnetfeldtherapie
- Eigenbluttherapie
- Homöopathie
- Kehlkopfvorsorgeuntersuchung
- Operationen bei Schnarchen (mittels Celon/Laser)
Untersuchungen
Diagnostik
- Hör- und Sprachtestungen bei Erwachsenen und Kindern
- Gleichtgewichtsuntersuchung mittels Video-Nystagmographie (spezielle Videountersuchung)
- OAE (Otoakustische Emissionen-spezielle Hörtestung)
- Bera (Hirnstammaudiometrie-Hörbahntestung)
- Tympanometrie und Stapediusreflexmessung (Trommelfelltestung und Testung
- von Reflexen der Gehörknöchelchenkette)
- Polygraphie (ambulante Schlafüberwachung)
- Stroboskopie (Stimmlippenuntersuchung in Zeitlupe)
- Endoskopie (Untersuchung mittels starrer oder flexibler Optiken)
- Sonographie (Ultraschall)
- Allergietestungen (Pricktestung,Rhinomanometrie,nasale Provokation)
- Geruchs- und Geschmacksprüfung
- Hörgeräteverordnung und Überprüfung
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